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Sonnenallee - Plakat zum Film

SONNENALLEE

(D, 1999)


Regie: Leander Haußmann
Film-Länge: 94 Min.
 

 
 
 
 
 

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 Kino-Start:
 07.10.1999

 DVD/Blu-ray-Start:
 03.10.2000

 Streaming-Start:
 17.06.2001

 (WOW (sky))

 Free-TV-Start:
 06.10.2002

"Sonnenallee" - Handlung und Infos zum Film:


Die Sonnenallee verlief in Ost-Berlin, genauer gesagt, direkt auf der anderen Seite der Mauer, mit freier Sicht aus dem Westen. Das beeinflusst natürlich das Leben, denn so unmittelbar kommen nur die wenigsten "Ossis" mit dem freien Westen in Kontakt. So kommt ab und an auch mal ein Bus amerikanischer "Touris" vorbei, um zu sehen, ob das Leben in der DDR wirklich so ärmlich ist, wie man es in der "zivilisierten Welt" glaubt. Der 17-jährige Micha Ehrenreich (Alexander Scheer) und seine Freunde Mario (Alexander Beyer) oder Wuschel (Robert Stadlober) machen sich dann ab und an einen Spaß daraus, um ein bisschen Brot bettelnd durch die Straßen zu ziehen.

Ansonsten sind Micha und seine "Gang" den Verlockungen des Westens nicht abgeneigt: US-Pop-Musik und "Coca Cola" sind für sie das höchste - sehr zum Leidwesen des örtlichen "VoPo" (Detlev Buck), der es schwer hat, für Ordnung zu sorgen. Aber auch die Erwachsenen lassen nichts unversucht, sich ein paar westliche Annehmlichkeiten anzueignen: Onkel Henry (Ignaz Kirchner) schmuggelt eigentlich alles, was nicht niet und nagelfest ist und Michas Mutter (Katharina Thalbach) träumt sogar schon von einem Leben "jenseits der Mauer" Und ein weiteres Thema lässt auch die "Ossis" nicht los: Die Liebe. Micha hat es gerade Miriam (Teresa Weißbach) besonders angetan ...

Zehn Jahre nach dem Fall der Mauer, nahm sich ein "ehemaliger Ossi", der inzwischen längst auch im Westen etabliert ist, dieses Themas an: Theater-Regisseur Leander Haußmann, in Bochum einst jüngster Schauspieldirektor Deutschlands, gibt mit "Sonnenallee" sein Debüt auf der Kino-Leinwand - mit Unterstützung seines Regie-Kollegen Detlev Buck ("Männerpension"), der hier nicht nur eine Rolle übernahm, sondern den Film auch produzierte. Herausgekommen ist ein kurzweiliger Streifen mit leisem Humor, der eine große Bühne für gute Nachwuchsdarsteller ist.


Die Redaktions-Wertung:70 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher, Andreas Haaß

Update: 31.01.2019


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