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Marty - Plakat zum Film

MARTY

("Marty")
(USA, 1955)

Regie: Delbert Mann
Film-Länge: 90 Min.
 
"Marty" auf DVD bestellen
DVD:  16.87 EUR
  


 Kino-Start:
 02.09.1955

 DVD/Blu-ray-Start:
 06.03.2003

"Marty" - Handlung und Infos zum Film:


Marty Pilletti (Ernest Borgnine) ist 34 Jahre alt, arbeitet in einer Metzgerei - weshalb er vielleicht auch nicht gerade schlank ist - und lebt immer noch zu Hause bei seiner italienisch-stämmigen "Mamma" (Esther Minciotti). Seine jüngeren Brüder sind alle bereits verheiratet und er muss sich manchmal nachsagen lassen, dass es eine "Schande" sei, dass er noch keine Frau gefunden habe. Allerdings bemüht er sich auch nicht gerade arg, freie Abende verbringt er am liebsten mit seinem besten Freund Angie (Joe Mantell) vor dem heimischen Fernseher mit der "Schlagerparade".

Eines abends geht er aber doch zum Tanzen und wird von einem fremden Mann angesprochen, der seine Freundin an ihn "abschieben" möchte, da er etwas "besseres" gefunden hat. Marty ist entgeistert und lehnt natürlich ab - allerdings kann er den Lauf der Dinge nicht verhindern und sieht, wie Clara (Betsy Blair) kurz später weinend auf die Terrasse rennt. Marty hat Mitleid und versucht sie zu trösten. Die beiden kommen ins Gespräch und verbringen einen unterhaltsamen Abend miteinander. Seine "Mamma" scheint aber letztendlich alles andere als glücklich, als sie ihren Ältesten "endlich" in Begleitung einer Frau sieht: Ihre Schwester Katharina (Augusta Ciolli) hat ihr nämlich prophezeit, dass sie ab sofort keine Rolle mehr spielen und abgeschoben werde. Und Mrs. Pilletti sieht bereits die ersten Anzeichen...

Marty ist ein liebenswerter "Verlierer" und wirkt von Anfang an mehr wie ein gestandener Mann als wie ein 34-jähriger Junggeselle. Und auch die Verlassene Carla, eher ein Mauerblümchen, weckt bei den Zuschauern von Anfang an Sympathie. Kein Wunder also, dass man den beiden ihr Glück gönnt. Delbert Manns Film konzentriert sich auch ganz auf Martys "Suche" nach der "wahren Liebe", die Szenen mit seiner Mutter und der Schwester sind allenfalls "schmückendes Beiwerk". Ernest Borgnine spielt dabei nicht Marty - er ist Marty und er trägt diesen Film, der eigentlich nur eine kleine, einfache Geschichte erzählt - und doch ein Riesenerfolg wurde. 8 "OSCAR"-Nominierungen und am Ende 4 Auszeichnungen waren das Ergebnis. Die Nebendarsteller Mantell und Blair, Kamera und Ausstattung gingen dabei leer aus.


Die Redaktions-Wertung:60 %

     4 Oscar®s 1956:

  • Bester Film
  • Regie: Delbert Mann
  • Hauptdarsteller: Ernest Borgnine
  • Drehbuch (Adaption): Paddy Chayefsky

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.01.2019


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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