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Star Wars: Die letzten Jedi - Plakat zum Film

STAR WARS: DIE LETZTEN JEDI

("Star Wars: The Last Jedi")
(USA, 2017)

Regie: Rian Johnson
Film-Länge: 150 Min.
 
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DVD:  15.99 EUR
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Blu-ray:  19.99 EUR
 


 Kino-Start:
 14.12.2017

 DVD/Blu-ray-Start:
 26.04.2018

 Pay-TV-Start:
 07.10.2018

"Star Wars: Die letzten Jedi" - Handlung und Infos zum Film:


Jetzt aber: Luke Skywalker! Zwei Stunden lang wurde in "Das Erwachen der Macht" auf die Rückkehr des einstigen Bubiface-Helden hingearbeitet – bevor Schauspieler Mark Hamill sich den vermutlich leichtverdientesten Hauptdarsteller-Credit der Filmgeschichte "erarbeitete". Diesmal muss er etwas mehr tun fürs Geld. Schließlich ist Jedi-Anwärterin Rey (wieder energisch: Daisy Ridley) bei ihm im maritimen Trainingscamp angekommen. Wobei Skywalker davon selbstverständlich erst mal wenig begeistert ist. Schließlich zieht man ja nicht ohne Grund auf eine einsame Insel und lässt sich einen Bart wachsen.

An anderer Stelle in der weit, weit entfernten Galaxis liegt der Widerstand unter Führung von Prinzessin… pardon, General Leia Organa (ein letztes Mal: Carrie Fisher) weiter im Clinch mit deren missratenem Sohn Kylo Ren (jetzt mit Narbe: Adam Driver) und der "Ersten Ordnung" von Anführer Snope (wie immer im Performance-Capture-Scanner: Andy Serkis). Kampfpilot Poe Dameron (erfreulicherweise diesmal öfter im Einsatz: Oscar Isaac) nutzt dabei jede Gelegenheit, entgegen aller Anweisungen in ein Cockpit zu springen – während Ex-Sturmtruppler Finn (leider in dieser Folge etwas unnütz: John Boyega) flott aus dem Koma erwacht, um sich als Ersatz für die verreiste Rey eine neue Spielpartnerin (pausbäckig: Kelly Marie Tran) zu suchen, mit der er in einer weitestgehend überflüssigen Nebenhandlung so gut wie gar nichts gebacken bekommt.

Willkommen zurück im "Star Wars"-Universum! Nach dem gelungenen Intermezzo "Rogue One" geht es jetzt also mit einer offiziellen Saga-Episode weiter – der achten inzwischen. Indie-Regisseur Rian Johnson ("Looper") hat sich bei seinem Einstand ins Blockbuster-Metier erstaunliche vertragliche Freiheiten ausgehandelt. Er zeichnet neben der Regie auch allein fürs Drehbuch verantwortlich. Das durfte bisher nur George Lucas himself. Johnson werde für waghalsige Story-Twists sorgen, dröhnte es im Vorfeld – und auch Filmkritiker wurden gewarnt, bloß keine Spoiler auszuplaudern. Doch so viel sei verraten: Wirklich gänzlich Unerwartetes passiert in "Die letzen Jedi" nicht. Johnson liefert souverän zweieinhalb kurzweilige Stunden ohne allzu große Ecken und Kanten ab. Verblüffend ist höchstens die hohe Kuscheltierquote: Die neuen kulleräugigen Porgs erreichen mindestens Niedlichkeitsfaktor 12 von 10 auf der Ewok-Skala. Disneys Merchandising-Abteilung war begeistert.

Die eigentliche Überraschung des Films ist tatsächlich die Wiederentdeckung von Mark Hamill. Trotz seiner Hauptrolle in der ersten "Star Wars"-Trilogie war ihm die große Filmkarriere ja eher weniger vergönnt. Hamill hielt sich jahrzehntelang hauptsächlich mit Fernseh- und Computerspiel-Auftritten über Wasser – und haut hier jetzt mal eben mit echtem Star-Appeal eine absolut coole Neuinterpretation von Luke Skywalker raus. Dass er das, wie diversen Interviews zu entnehmen war, wohl eher widerwillig tat: geschenkt! Er macht es großartig!

Auch wenn ihm natürlich Carrie Fisher reichlich unfreiwillig etwas die Schau stiehlt (übrigens mit Tochter Billie Lourd im Schauspiel-Praktikum an ihrer Seite). Fishers unerwarteter Tod macht Episode acht zu ihrem letzten großen Auftritt – obwohl der eigentlich erst für Episode neun geplant war. Das Konzept der neuen Trilogie, in jeder Folge einen der alten Recken Han, Luke und Leia thematisch in den Mittelpunkt zu stellen, wird so nun leider nicht aufgehen. Das Wissen um Fishers viel zu frühes Ableben beschert den Zuschauern dann aber doch noch einen echten Cliffhanger. Denn Johnson widerstand der naheliegenden Versuchung, durch ein paar kleine Nachdrehs zum Beispiel Laura Dern, die diesmal Leias Vize gibt, zu ihrer veritablen Nachfolgerin aufzubauen (zumindest als General, wenn auch nicht als Kylo Rens Mutter). Stattdessen steht nun J.J. Abrams (der nach dem Ausstieg von "Jurassic World"-Regisseur Colin Trevorrow in Teil neun wieder die Regie übernimmt, während Rian Johnson gleich mit einer kompletten neuen, von der bisherigen Geschichte unabhängigen "Star Wars"-Trilogie beauftragt wurde) vor der Aufgabe, die Saga ohne "our princess" zu Ende zu bringen. Wie das gehen soll…?

Fazit: Cooles Skywalker-Comeback in insgesamt solidem "Star Wars"-Kapitel.


Die Redaktions-Wertung:80 %

Autor/Bearbeitung: Martin Günther

Update: 31.01.2019


Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: n.n.

 
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